Detective stories – Kaifeng 982 Lösung

china hsitory

Glückwunsch! Ihr habt den Kriminalfall aufgeklärt und den echten Verbrecher gefunden. Der Gerechtigkeit wurde gedient!

Unten seht Ihr alle Details dieses Falls.

ACHTUNG! SPOILER ALARM! Bitte lies hier nicht weiter, wenn du das Spiel noch nicht fertig gespielt hast.

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Bao war der erste Verdächtige für die Organisation des Mordes. Seine Überreste wurden jedoch an dem Ort gefunden, der am selben Tag wie der Mord, durch das Erdbeben zerstört wurde.
Laut des Briefes von Lian hatte er eine Aufgabe zu erledigen (ein Kind zu kaufen). So hatte er weder Zeit (der Ort des Erdbeben ist viel zu weit von der Hauptstadt Kaifeng entfernt) noch einen Grund den Mord zu begehen.

 

Ehefrau – Lian Feng

Gemäß der historischen Aufzeichnungen und des Hochzeitbriefes entstammt Lian einer renommierten Familie. Ihr Ehemann, Vizekanzler Xiao Lài, schuldet ihr viel, entschließt sich jedoch dazu, sich von ihr scheiden zu lassen. Gemäß des Wikiartikels würde sie das erniedrigen und sie zwingen, ohne die bislang existierenden Privilegien zu ihrer Familie zurückzukehren. Sie hat also einen sehr guten Grund, ihren Mann zu töten, aber zuvor muss sie sicherstellen, dass sie nicht ihre Stellung verliert.

Sie benötigt ein Kind, vorzugsweise einen Sohn. Sie weiß (chinesiche Geburtskarte mit Rouland 21 J. alt, Zodiac`s Zeichen Holz-Affen), dass Xiao Lài einen Sohn von einer Kurtisane (Yiji) erwartet, und sie will diese Kind kaufen.Lian versuchte ein Kind zu bekommen (zu kaufen), um ihre Stellung zu wahren, und plante, danach Lai zu ermorden.

Ohne Kind würde sich ihre Situation sehr verschlechtern. Aber da Bao nicht erreichen konnte, was sie beabsichtigte (er wurde am 15. August nahe seines Ziels getötet und hatte zu diesem Zeitpunkt sowohl den Brief als auch das Geld bei sich), hatte Lian noch keinen Grund, den Mord zu begehen – sie musste erst abwarten, bis sie ein Kind hatte. Schau dir auch die Münzen genau an. Die Münzen, die Lian an Bao übergeben hat, sind authentisch und unterscheiden sich von den Münzen, die beim Mörder gefunden wurden.

Der Rebell Toba

Gemäß der historischen Aufzeichnungen organisierte der Rebell Toba den Hinterhalt und ermordete den Anführer der kaiserlichen Armee, was ihm dabei half, die Schlacht zu gewinnen. Der Plan für den Hinterhalt wird auch durch den verschlüsselten Brief widergespiegelt, den Toba verschickt hat und in dem er eine Vereinbarung mit einer ungenannten wichtigen Person bestätigt.

Dabei geht es darum, einen Hinterhalt mit dem Ziel zu organisieren, Xiao Lài vor den Augen seiner Armee zu töten. Es gibt keinen Grund, warum Toba von seinem Vorhaben abrücken sollte, Xiao Lài kurz vor dem Abmarsch der kaiserlichen Armee zu töten, da dieses seine eigenen Pläne, die Schlacht zu gewinnen, ruinieren würde.

Zweiter Vizekanzler Fang Daoguang
Entsprechend der beiden Berichte der Stadtwache gab es mindestens zwei Personen, die von Toba geschickt worden sind und beinahe zur selben Zeit in der Hauptstadt eintrafen. Eine ist der festgenommene Bote mit dem Brief, in dem der verschlüsselten Name stand, und die andere ist der Prediger mit der gefälschten Münze. Der Bote hatte den Schlüssel mit dem verschlüsselten Namen, und der Prediger hatte den Schlüssel.

Wenn wir uns die Münze ansehen, erkennen wir darauf zwei Drachen. Wenn wir die Münze mit den beiden Drachen, die nach Norden (nach oben) blicken, mit dem Brief zusammenbringen, erhalten wir die chinesischen Buchstaben , die für den Namen Fang Daoguang stehen (historische Aufzeichnungen oder Stempel).

Das bedeutet, dass der verschlüsselte Brief an Fang Doaguang adressiert war und dass beide (Toba und Fang) zusammen planten, Xiao Lài vor den Augen der Armee umzubringen, wobei aber jeder versuchte, seine eigenen Absichten zu verwirklichen. Toba entschied, den Plan mit dem Hinterhalt zu ändern, und schickte Fang Doaguang eine entsprechende Nachricht. Der Bote verspätete sich um eine Woche (eingestürzte Brücke über den Gelben Fluss) jedoch und wurde dann auch noch von der Stadtwache eingesperrt, weshalb der Brief niemals in die Hände von Fang Doaguang gelangte. Als Xiao Lài getötet und durch Fang Daoguang als Anführer der Armee ersetzt wurde, war sich der Zweite Vizekanzler der Planänderung durch Toba nicht bewusst und wurde in der Schlacht getötet. Etwas das Fang Daoguang auch nicht wußte und ihn überraschte, war, dass Toba seine Armee nach Osten verlegte und plante, Xiao früher zu treffen.

Zur Verdeutlichung: Beide (Toba und Fang) planten den Mord zusammen, aber jeder auf eine andere Art als die, auf die es geschah. Deshalb hatte keiner von Ihnen einen Grund, am Tag bevor Xiao Lài und die Armee in Richtung Tangut aufbrechen und der Hinterhalt eintreten sollten, diesen zu töten.

Der Bruder Qilian Lài

Wenn du dir die Zeichnung des Dorfes (www.stanleys-art.com/?sg_popup_preview_id=968) mit den Bergen Qilian Shan und die Karte ansiehst, kannst du schließen, dass Xiao Lài und sein Bruder aus Tangut stammen.

Wenn du das Verhalten von Xia Lài gegenüber seinem eigenen Land betrachtest, verstehst du, warum die Brüder seit langem keinen Kontakt mehr hatten.

Angesichts ihrer politischen Meinungsverschiedenheiten und der Tatsache, dass Xiao ein sehr schlechtes Verhältnis zu seinem Land hatte (historischen Aufzeichnungen), können wir davon ausgehen, dass sein Bruder Qilian Lài einen sehr guten Grund hatte, ihn kurz vor der Militäroperation in seinem Vaterland zu töten. Wie in der Einleitung erwähnt, hat Qilian Lài den Wachen jedoch bewiesen, dass der Mord nicht von ihm geplant wurde. Wie hat er das gemacht?

Niemand kann zu 100 Prozent sicher sein, wie alles passierte, aber unserer Meinung nach gab es folgenden Plan: Qilian Lài beschloss, seinen Bruder vor der Militäroperation zu töten, um sein Land zu retten. Er wusste nichts über andere Pläne, ihn zu töten.

  • Er stellte den Stempel „Verräter“ her und brachte sein persönliches Zeichen an, um eine Untersuchung zu vermeiden, wer ihn hergestellt hatte. So stellte er ihn als „offiziellen“, wegen eines Auftrags produzierten Gegenstand dar. Das bewies der Stadtwache, dass er „nichts zu verbergen“ hatte, und alles ging seinen Weg.
  • Er bezahlte den Mörder mit falschen Münzen aus Tangut, die der Prediger in tangutischen Tempeln in der Hauptstadt verteilte. (Die Unterschiede zwischen den echten, im Twitter und Stanley’s Auktion aufgelisteten Münzen und den falschen Münzen in deiner Hand kannst du erkennen.)
  • Er schrieb den falschen Brief für den Auftrag über den „Verräter“-Stempel. Qilian Lài war ein weithin bekannter Meister, der schon viele Aufträge für den Rebellen Toba ausgeführt hatte. Bei einem davon ging es um einen persönlichen Signaturstempel (wie es in dem Auftrag für die zeremonielle Rüstung aufgelistet ist). Daher war es vollkommen unproblematisch für Qilian Lài, Tobas persönlichen Stempel zu fälschen.
  • Beachte auch den Metallstempel „Verräter“, der in Form eines Metalltigers hergestellt wurde.
    Laut dem Brief an die Eltern aus dem Jahr 968 war Xiao 26 Jahre alt. Das bedeutet, dass er und sein Bruder im Jahr 942 geboren wurden. Dem Jahr des Metalltigers (Tierkreiskalender). Dies ist ein zusätzlicher symbolischer Hinweis auf den Mörder.

Doch es scheint so, dass er einen Fehler gemacht hat – er verwendete das Papier, dass in Song benutzt wurde, während zu dieser Zeit in Tangut anderes Papier benutzt wurde (wie in dem Stanley’s Auktion über die Papierherstellung erwähnt wird).

Das erkennt man, wenn man die beiden Briefe, die Toba am 1. August geschrieben hat, miteinander vergleicht. Der Brief über den Hinterhalt, der mit Tobas Stempel abgezeichnet wurde, stammt ganz sicher von Toba, denn in ihm werden historisch belegte Fakten über die Schlacht erwähnt. Der zweite Brief (Bestellung des „Verräter“-Stempels), der mit demselben Datum versehen ist, wurde auf ganz anderem Papier und mit abweichender Kalligraphie verfasst. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Toba am selben Tag zwei so unterschiedliche Schreiben verfasst haben soll.

Daher kommen wir zu dem Ergebnis, dass der Hauptbeweis der gefälschte Brief mit dem Auftrag des „Verräter“-Stempels ist und Qilian Lài seinen Bruder umgebracht hat.

Wie es scheint, haben die Wachen nicht auf das unterschiedliche Papier geachtet, und auch die Tatsache, dass Toba plante, Xiao Lài auf andere Weise zu töten, war ihnen nicht bekannt. Wir wissen nicht, was mit Qilian Lài géschehen ist, doch gemäß der historischen Aufzeichnungen hat er den Vorfall überlebt und war wohl sehr glücklich darüber, dass sein Land als Ergebnis der Schlacht am Gelben Fluss den Weg zur Unabhängigkeit eingeschlagen hat.

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