Detective stories Episode 2 – Die Lösung

 

Glückwunsch! Ihr habt den Kriminalfall aufgeklärt und den echten Verbrecher gefunden. Der Gerechtigkeit wurde gedient!

Unten seht Ihr alle Details dieses Falls.

 


 

Robert Kohler, 53 Jahre, Leiter der Polar Station, Wissenschaftler im Bereich Meteorologie, ein
US-amerikanischer Bürger. Viele haben ihn nicht gemocht, und es gab Gründe dafür. Aber wer
hatte ein Motiv ihn zu töten?

 

Verdächtige

Maria Macias Prado, 36 Jahre, die Ärztin der Polarstation, die einzige Frau in der Expedition, stammt
aus Chile. Verheiratet mit Raul Ojedo Toledo, dem Stationsmechaniker. Sie hat eine Liebesbeziehung
mit Robert Kohler, will aber diese beenden. Robert hat sie erpresst, was zu einer großen
Auseinandersetzung führte. Sie war die Letzte, die Robert lebend gesehen hat.

Raul Ojedo Toledo, 40 Jahre, der Stationsmechaniker und Marias Mann. Chilenischer Staatsbürger.
Es ist möglich, dass er über die Affäre zwischen Maria und Robert Bescheid wusste. Es wäre nicht
überraschend, wenn er in einem Anfall von Eifersucht den Liebhaber seiner Frau getötet hat.

Stefan Kraus, 37 Jahre, Koch der Polarstation, deutscher Staatsbürger. Er hat Probleme mit
Suchtspielen. An einigen Abenden versammelten sich Teammitglieder am großen Küchentisch und
spielten Poker. Viele wussten, dass Stefan das gesamte Honorar für die Expedition an Robert verloren
hatte. Am Abend zuvor hatte Stefan beschlossen, sein Auto zu verpfänden, um sich zu revanchieren.
Aber Kohler wollte mit ihm nicht mehr spielen, da er Stefan nicht noch stärker verschulden wollte. Der
Koch aber meinte, Kohler habe Angst zu verlieren!

Thomas Schneider, 41 Jahre, Biologe, US-amerikanischer Bürger. Er nimmt an der Expedition teil, um
verschiedene Erkenntnisse für sein wissenschaftliches Projekt zu sammeln. Robert ist jedoch bekannt
geworden, dass Thomas Fakten manipuliert hat, um seine wissenschaftliche Theorie zu bestätigen und
demzufolge ein Stipendium des Instituts zu erhalten. Robert teilte Thomas mit, dass er sich nicht an der
Täuschung beteiligt und die Wahrheit preisgeben würde. Das Motiv ist offensichtlich.

Chris Johnson, 33 Jahre, Elektriker, australischer Staatsbürger. Er hatte gelegentlich die Medikamente
mit der sedativen Wirkung aus dem Arztzimmer entwendet. Maria hat gemerkt, dass einige Präparate
abhandengekommen sind, und hat Robert darüber in Kenntnis gesetzt. Einige Tage zuvor entdeckte
Robert, wer der Täter war, und warnte ihn deutlich. Der drogensüchtige Chris ist ohne Nachschub von
Medikamenten geblieben und könnte sich unangemessen verhalten haben.

Klaus Neumann, 40 Jahre, Glaziologe, deutscher Staatsbürger. Er war der Einzige, der keine
Auseinandersetzungen oder Konflikte mit dem Mordopfer hatte, allerdings deuten der Brief seiner
Großmutter und der Zeitungsartikel über den Tod eines Milliardärs darauf hin, dass der Erbstreit ein
starkes Motiv sein könnte.

Martin Moor, 29 Jahre, Programmierer der Station, Hauptverdächtigter, US-amerikanischer Bürger. An
die Polarstation ist er durch die Hintertür gelangt, da er der Bruder von Roberts Frau ist. Kurz vor dem
Attentat hatten Moor und Kohler einen heftigen Streit und haben sogar einander verprügelt. Die Ursache
des Streits ist nicht bekannt.

 


 

Маria und Robert
Aufnahmen der medizinischen Geräte, Todesbericht und die SMS-Kurzmitteilungen.

Der SMS-Unterhaltung entnimmt man, dass Maria fremdging und Raul betrog. Wenn Du die in der SMS-

Unterhaltung befindliche Rufnummer anrufst, erfährst Du, dass diese Nummer Robert gehört. Der
Anrufbeantworter nennt die E-Mail Adresse von Kohler (kohler@pole-explorer.org). Auf der Webseite
http://pole-explorer.org/ kannst Du die Zugangsdaten benutzen, um auf die E-Mails des Getöteten
zuzugreifen.

Dafür benötigt man aber das Passwort. Robert hat gerade angefangen, die Grundlagen der
Programmierung zu lernen und beschäftigte sich mit dem Binärcode. Diesen Code benutzte er, um sein
Passwort zu verschlüsseln – elvis65

 

Wenn Du sein Postfach knackst, findest Du 2 wichtige Dokumente, nämlich die Vorratslieferungen vom
10. August und vom 3. September. Diese werden für die weiteren Untersuchungen notwendig sein.
Auf den Monitoraufnahmen sieht man den Zeitpunkt, an welchem sich die Lebensparameter von Robert
merklich verschlechtert haben – um 21:11. Um 21:17 Uhr ist vermutlich der Tod eingetreten. Aus dem
Todesbericht erfährt man, dass die Wirkung des Medikaments Anduran, dessen Überdosis Kohler
umgebracht hat, fast augenblicklich eintrat.
Auf diese Weise erfährst Du, dass die Zeit der tödlichen Injektion ungefähr 21:10 war.


 

Überwachungskamera, Stationslageplan und Computerausfall

Auf der Aufnahme der Überwachungskamera sieht man Maria, die um 21:03 den Flur entlang spaziert,
also 7 Minuten vor der tödlichen Injektion. Sie könnte in der Station herumgehen, am Lager und am
Technikraum vorbei gehen und die Kamera mit dem Kaugummi bekleben, sie konnte aber nicht das
Licht im Technikraum selbstständig ausschalten. Darauf deutet eine technische Störung an Marias

Rechner hin, die um 21:01 stattgefunden hat.
Chris bestätigte in seiner Vernehmung, dass die Spannungssicherungen des Arztzimmers ausgeschaltet
waren. Das heißt, dass Marias Aussage korrekt war und dass sie ein Alibi hat.

 


 

Raul
Satellitenaufnahmen

Dem Vernehmungsprotokoll von Raul entnimmt man, dass er zum Zeitpunkt des Todes in der Nähe des
Funkmastes war. Die Satellitenaufnahme vom 05.09 zeigt eindeutig einen Motorschlitten. Wie kann man
aber die Uhrzeit feststellen? Aus der E-Mail- Kommunikation von Kohler geht hervor, dass die Ausladung
der Vorratslieferung um 21:05 stattfand.
Wenn man den Schatten von den Funkmasten am 3.09 und am 5.09 vergleicht, sieht man, dass die
Bilder um ungefähr die gleiche Uhrzeit aufgenommen worden sind. Die Aufnahme vom 03.09 mit dem

Hubschrauber auf der Basisstation bestätigt, dass der Hubschrauber auf dem vorherigen Bild tatsächlich
in die Richtung der Polarstation zwecks Entladung flog.
Die allgemeine Aufnahme deutet darauf hin, dass Raul eine Strecke von ca. 20 km mit einem
Schneemobil nicht in kurzer Zeit überwinden konnte und zur Zeit des Mordes außerhalb der Basisstation
gewesen sein musste. Ein eindeutiges Alibi.

 


 

Stefan

Die Zeitung und der Instagram-Account

Im Zeitungsartikel findet man den Instagram-Account von Stefan. Das Selfie des Koches entstand am
Tag der Ermordung des Expeditionsleiters. Auf dem Foto sieht man die Werbung von Stefans
Lieblingsshow und er erwähnte, dass er die Show bald anschauen wird. Im TV-Programm findet man
diese Show, die um 21:05 anfangen sollte. Das heißt, Stefan hätte keine Zeit, das Licht im Technikraum
auszuschalten und den Mord zu begehen.
Der Koch ist daher nicht schuldig.


 

Chris

Schuhabdruck, medizinische Karte und die Vorratslieferung vom 3. September

Aus der medizinischen Karte erfährt man, dass Chris Probleme mit sedativen Arzneimitteln hat. Des
Weiteren hat er einen Spreizfuß. Maria verordnete ihm die orthopädischen Schuheinlagen „Happy2feet“.
Diese Schuheinlagen in der Größe 46 findet man in der Lieferung vom 03.09. Chris hat also einen
großen Fuß.
Auf dem Bild mit dem zerbrochenen Pflanzentopf, die Maria versehentlich umgekippt hat, sieht man
einen Schuhabdruck mit einer Länge von 25 cm. Das ist wesentlich kleiner als die Schuhgröße von
Chris. Das heißt, jemand anderes muss diesen Abdruck zum Zeitpunkt des Mordes hinterlassen haben.

 


 

Klaus

Brief der Großmutter, Zeitungsartikel und die Vorratslieferung vom 10.08.

 

In dem Brief bittet die Großmutter von Klaus, die Erbschaftsangelegenheiten zu lösen. Der Nachname
der Großmutter lautet auch Kohler, genau wie der Nachname des Mordopfers. Aus einem Zeitungsartikel
erfährt man vom Tod des Milliardärs Kohler bei einem Flugzeugabsturz. Ist dies nicht der Fall, den die
Großmutter in ihrem Brief erwähnte? Vielleicht hatte Klaus doch ein Mordmotiv.
Aus dem Vernehmungsprotokoll von Maria erfährt man, dass die 5 ml Spritze und das Medikament
Anduran, das Robert tötete, nicht frei zugänglich waren und nur zum Zeitpunkt der Lieferung gestohlen
werden konnten. Anduran war in beiden Lieferungen , die 5ml Spritzen nur in der Lieferung vom 10.08,
also vor dem Tod des Milliardärs am 15. August. Mit anderen Worten, der Milliardär ist nur Kohlers
Namensvetter, und Klaus hatte kein Motiv, den Mord zu begehen.


 

Martin

Lügendetektor, Kaugummi, Verschiebung der Hinrichtung und der Brief von Claudia.

Martin ist der Hauptverdächtige. Der Lügendetektor bringt ein paar Zweifel auf, die darauf hindeuten,
dass er selbst zwar Robert nicht getötet hatte, aber die Spritze hat er wohl versteckt. Aus Claudias Brief
findet man heraus, dass Martin ihr wichtige Informationen über Robert erzählen wollte. Vielleicht wusste
er von dessen Liebesbeziehung zu Maria und wollte seine Schwester warnen. Jetzt ist der Grund für den
Konflikt zwischen Martin und dem Mordopfer offensichtlich.
Die Akten des Konsulats enthalten Informationen, dass der bei Martin gefundene Kaugummiblister der
einzige an der Station ist, dessen Verpackung geöffnet wurde. Das ist nicht verwunderlich, denn der
Kaugummi wurde erst am 3. September an die Station geliefert (siehe die Information bzgl. der Lieferung
vom 3.09). Das Team hatte wahrscheinlich noch keine Zeit, ihn zu benutzen.
Aus den Gerichtsakten erfährt man, dass Martins gegen den Farbstoff E171 allergisch ist. Derselbe
Farbstoff ist auch im Kaugummi erhältlich.
Daher konnte Martin nicht derjenige gewesen sein, der die Überwachungskamera mit dem Kaugummi
beklebt hat. Nur durch ein Wunder wurde Martin vor der Hinrichtung gerettet.

 

Thomas Schneider ist der Einzige, der kein Alibi hatte. Die Tatsache, dass seine Kleidung in der Dusche gesehen wurde, ist kein Alibi. Er hatte ein direktes Interesse das Verbrechen zu begehen wegen der Gefahr, dass sein Zuschuss für die wissenschaftliche Forschung gestrichen werden kann. Höchstwahrscheinlich ist er der Mörder. Der Fall ist geschlossen.